Sind Erwartungen eigentlich gut oder schlecht?

Erwartungen sind Teil Deines Lebens und Teil Deiner zwischenmenschlichen Beziehungen. Du hast es in der Hand, damit umzugehen.

Ich antworte darauf: weder noch! 

Erwartungen sind einfach Teil Deines Lebens und Teil Deiner zwischenmenschlichen Beziehungen. 

Wenn Dich allerdings dieser Teil belastet, aufgrund von damit im Zusammenhang stehenden negativen Gefühlen und Du Dich unter Druck gesetzt fühlen, dann ist es schlecht und Du kannst daran arbeiten. Denn auf Dauer tut Dir Negativität, Druck und auch diese verbundene Angst und Belastung nicht gut.

Das Leben wäre doch viel leichter, wenn Du nicht ständig den Erwartungen anderer gerecht werden müsstest, oder?  Dauernd erwartet irgendjemand etwas von Dir: Dein Chef, Deine Kollegen, Deine Partnerin, Deine Kinder – oder sogar die beste Freundin erwartet oft zu viel?

Dabei möchtest Du Dich so gerne viel mehr auf Dich selbst konzentrieren und einfach nur Dein eigenes Leben frei gestalten, wie es Dir gefällt?

Aber forderst und erwartest Du nicht selbst oft genauso viel von anderen: von Deinen Kindern, von Deinen Kollegen, Deinem Lebenspartner – oder auch von dieser besten Freundin?!

Und da sind dann auch noch diese Erwartungen, die Du täglich spürst, die Du an Dich selbst hast. Diese Ansprüche, denen Du glaubst, gerecht werden zu müssen, damit Du Dich gut und erfolgreich fühlst?

Und dann – das kennst Du sicherlich auch – sobald das Wort “Erwartung” erscheint, kommen Dir Sätze in den Sinn wie:

 “Man wird ja wohl noch etwas erwarten dürfen” 

oder

“Wer nichts erwartet, kann auch nicht enttäuscht werden”

Und was stimmt?  Und wie kommst Du jetzt also raus aus diesem ganzen anstrengenden Erwartungs-Pingpong?

Ganz einfach! Wenn einer beim Ping-Pong nicht mehr mitspielt – also bei dieser Erwartungs-Situation, dann ist das ganze Spiel vorbei, richtig? 

Und Du kannst jetzt sofort aufhören, dieses Spiel mitzuspielen.

Was meine ich damit? Und wie funktioniert das?

Angenommen, Du machst einen großen Schritt zur Seite und verlässt dieses hektische und stressige „Erwartungs-Spielfeld“. Du blickst von Außen auf die Situation, die Dich belastet.

Du blickst neutral und mit Abstand auf das, was Du beobachtest und sagst Dir, dass Du hier die Freiheit hast zu reagieren. Du musst das nicht so akzeptieren oder besser: Du musst Dich nicht schlecht damit fühlen. Denn wenn Du von außen darauf schaust, dann kannst Du versuchen zu spüren, wie die Dinge ohne diese ganzen Emotionen, fertigen Meinungen und präzisen Vorstellungen sind. Ja, die Erwartungen sind zwar noch da, Deine eigenen und die der anderen, aber Du steckst nicht mehr mitten drin in diesem Strudel und betrachtest es auch der Ferne und kannst entscheiden, wie sehr es Dich beeinflusst. 

Und Du hast es in der Hand, damit umzugehen. 

Denn Dein innerer Kompass zeigt Dir IMMER ganz klar, was Du für Dich brauchst und Du kannst mit Gelassenheit und Mut Deine Entscheidungen frei treffen – Du musst nur den Kompass anschauen – und Dir die Zeit nehmen zu überlegen:

➡️ Was fühlt sich richtig für mich an?

➡️ Möchte ich mich von diesen Erwartungen abhängig machen?

➡️ Woher kommen diese Erwartungen?

➡️ Was kann ich jetzt tun, damit es sich besser anfühlt?

➡️ Habe ich schon alles getan, damit dieses Erwartungs-Spiel aufhört?

➡️ Wie spreche ich darüber? Also, wie mache ich klar, dass ich nicht mehr mitspiele – mir selbst und den anderen?

Sind diese Frage zu theoretisch?

Damit es nicht nur Theorie bleibt, habe ich eine 4-Schritte-Methode  – mit diesen Fragen – aufgeschrieben: Ich nenne sie die Black-Box-Methode. Das ist eine ganz klare und einfache Methode, die aus 4 klaren Fragen besteht, die Du immer wieder stellen kannst. 

Sich von Erwartungen zu befreien, ist nämlich ein Prozess und die Black-Box-Methode ermöglicht Dir Erwartung zu verwandeln, eine nach der anderen, Schritt für Schritt.

Wie als wenn die Black-Box in Deinem Kopf zu einer durchsichtigen Box wird.

Du befreist Dich von Erwartungen und bist dann – auch den anderen gegenüber zuversichtlich, unabhängig und selbstbestimmt. Das heißt, Du stehst zu Dir, Deinen Wünschen, Deinen Werten und Gefühlen – und verstehst auch besser die der anderen.

Bianca-Maria 

Und gerne kannst Du direkt ein unverbindliches Kennenlern-Gespräch bei mir buchen und wir besprechen, wie Du mit Dir und anderen selbstbewusster wirst, die ganzen Erwartungen bearbeitest und mit ähnlichen Situationen anders umgehen kannst! Ich unterstütze Dich dabei sehr gerne!


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