Deine Erwartungen und Deine Ungeduld

Weißt Du, warum…


viele so schnell ihre Träume aufgeben?

der/die neue Kollege*in plötzlich doch nicht mehr so nett ist?

so viele Beziehungen nach weniger als einem Jahr enden?

nach einem ersten Date so oft kein zweites vereinbart wird?

so viele ihre neue Routinen oder Hobbies schnell wieder aufgeben?



Weil die Erwartungen zu hoch und die Geduld zu gering ist.

Du gibst so schnell auf, weil Du zu viel, zu schnell erwartest.


Träume sind wichtig, aber gestalte sie realistisch und kläre ab, ob die Menschen, die in Deinen Träumen vorkommen auch mit-träumen bzw. sich vorstellen mit Dir solch einen Weg zu gehen. Und wenn ja, dann sprich regelmäßig darüber, setz Dir realistische Zeitfenster und habe Geduld. Träume verwirklichen sich selten über Nacht und dürfen wachsen, sich verändern und reifen. Überfordere Deine Träume nicht mit unrealistischen Details und hektischen Schritten. Respektiere Deine Träume und pflege sie wie eine Pflanze, die verschiedene Elemente braucht, um zu wachsen. Aber wenn Du an den Sprossen ziehst, geht es nicht schneller - und wenn Du sie wie einen Kaktus pflegst, kann keine Orchidee entstehen.

Die/der neue Kollege*in hat Dich so zum Lachen gebracht, Dir ein gutes Gefühl gegeben und Du dachtest, dass es jetzt endlich bei der Arbeit besser wird? Du dachtest, die/der ist ja richtig gut für das Team und hast Dir schon vorgestellt, wie Ihr gemeinsame Projekte macht? Dann aber gab es diesen einen kleinen Vorfall mit dem Abgabetermin und der seltsam formulierten E-mail - und Du hast Dich gewundert, eine gewissen Enttäuschung gespürt und für Dich entschieden, dass Du Dich wohl getäuscht hast? Und seitdem gehst Du auf Distanz, verabredest Dich lieber mit anderen Kollegen zum Mittag - und hast auch keine Lust den Vorfall zu klären? So schnell gibst Du auf? Weißt Du denn, was zu der E-mail geführt hat? Kennst Du den Grund für das Verhalten des/der Kollege*in? Hast Du Dich nicht getraut darüber zu sprechen. Es ist also einfacher in das alte Gefühl zu gehen, den Kollegen*in abzustempeln und als “sind doch alle gleich” zu bewerten und nicht mit ihr/ihm zu kommunizieren? Trau Dich und sprich mit ihr/ihm - und vertrau auf Dein erstes Gefühl. Du hast auch mal angefangen in dem Büro oder Team und hast auch mal Fehler gemacht bzw. für Missverständnisse gesorgt, oder? Oder weißt Du das etwa gar nicht?


Die ersten Monate in einer Beziehung sind bekanntlich die, in denen wir verliebt sind, kontinuierlich aneinander denken, uns austauschen möchten, aufgeregt sind, uns nur romantische oder intime Dinge zuflüstern etc. Aber wieso gibst Du nach ca. 12 Monaten wieder auf, wenn es sich weniger aufregend anfühlt und sich eine Normalität einpendelt. Erwartest Du wirklich von der anderen Person das “Rund-um sorglos”-Paket und bist Du auch bereit dies zu geben? Bist Du nicht zu ungeduldig und schaust nur auf die Dinge, die die andere Person Dir plötzlich nicht mehr zu geben scheint? Du gehst von dem Hochgefühl in ein Mangelgefühl und achtest ungeduldig auf die Zeichen, die Du erwartest und unbedingt willst. Ohne Geduld, ohne Tiefe und ohne zu fragen, ob Du das denn auch bereit bist zu geben.



Vor einem ersten Date bist Du natürlich aufgeregt und machst Dir ein imaginäres Bild von der Person. Du stellst Dir schon vor, was Du anziehst, wie das Gespräch sein wird, wo ihr sitzen werdet, wie Du auf die Person wirken möchtest und erwartest, dass auch die Person Dich interessiert und hoffentlich “umhaut”. Aber gib der anderen Person eine Chance, stelle viele Fragen, um zu verstehen, ob ihr die gleichen Werte und Vorstellungen habt. Fokussiere Dich nicht nur auf das Äußere. Und vergiss nicht, die andere Person ist auch sehr aufgeregt. Und nur weil das erste Date nicht genau Deinen Erwartungen entspricht, gib nicht sofort auf, sondern schaue mit anderen, vergebenden Augen auf die wichtigen Dinge in diesem Menschen.


Du hast mal wieder eine neue Routine für Deinen Alltag geplant - Wasser trinken vor dem Frühstück, Meditation 2x Mal am Tag, Spaziergang in der Mittagspause und dann unbedingt Sport? Oder ein neues Hobby? Auch hier erwartest Du, dass Du in kürzestes Zeit Resultate siehst, dass Du Dich gleich erfüllt fühlst, Du entspannter bist oder spürst wie sich alles verändert? Aber mit so viel Ungeduld und so hohen Erwartungen wird die neue Routine oder das neue Hobby ganz schnell zur Last - und dann zum Mißerfolg - und Du fühlst schlechtes Gewissen, weil Du es mal wieder nicht geschafft hast. Überlege Dir genau, was Du erreichen möchtest und wieviel Zeit Du Dir für die Umsetzung gibst. Gib Dir und Deinem Körper diese Zeit, sei gnädig mit Dir und der Umstellung. Auch Veränderung geht nicht über Nacht und darf trainiert werden.


Es gäbe noch so viele weitere Beispiele für Situationen, die wir nicht gut meistern aufgrund von den hohen Erwartungen, kombiniert mit unserer Ungeduld.


Bitte, bevor Du wieder aufgeben möchtest oder ungeduldig wirst, frag Dich:


➡️ Warum möchte ich wieder aufgeben?

➡️ Was macht mir diese negative Gefühl?

➡️ Wäre es nicht gut über meinen Schatten zu springen?

➡️ Wäre es nicht schön, wenn ich hinterher sagen kann: "Ich habe durchgehalten und eine 2. Chance gegeben."?


Probier es mal!


Viele liebe Grüße,

Deine Bianca-Maria 💝


Und gerne kannst Du direkt ein GRATIS-Kennenlern-Gespräch bei mir buchen und wir besprechen, wie Du mit Dir und anderen geduldiger wirst, die ganzen Erwartungen bearbeitest und mit solchen beschriebenen oder ähnlichen Situationen anders umgehen kannst!Ich helfe Dir dabei sehr gerne!